Quid Novi
Wenn Sie den wöchentlichen Informationsbrief “Quid Novi” per Email erhalten möchten, müssen Sie sich >>registieren<<.
Quid Novi: Ein Informationsbrief des Verax Instituts, Ausgabe vom 04. Juni 2008
Redaktion: Dr. Martin Erdmann ~ Nuntia.info
Renuntiatio:
° Vorträge: Christliche Gemeinde Lippstadt & BEG Hannover
Apologeticum:
° CD Multimedia-PowerPoint Präsentation
Sermones:
°Warum zweifelst du?; Mt 14,22-23
Codex:
° Kurt Vetterli. Berufung eines Gemeindeleiters
° Andy Vetterli. Der Dienst der Frau in der Gemeinde
° Hans-Werner Deppe. Evangelisation
° Sebastian Heck. Bedeutung der Bekenntnisse
° Prof. Edgar Andrews. Preaching Christ
° Dr. Martin Erdmann. Calvins Kampf um die Kirchenzucht
Verax:
° Jesu erster Konflikt mit den Pharisäern
° Die Aussendung der Jünger
° Die Apostelwahl
° Ein Tageslauf der Wirksamkeit Jesu
Nuntia:
° Die transhumanistische Vision eines Übermenschen (5)
° Die transhumanistische Vision eines Übermenschen (4)
° Die transhumanistische Vision eines Übermenschen (3)
° Die transhumanistische Vision eines Übermenschen (2)
° Die transhumanistische Vision eines Übermenschen (1)
° Konvergierende Technologien
Impressum
Renuntiatio
Vorträge: Christliche Gemeinde Lippstadt & BEG Hannover
In der letzten Zeit werde ich das beklommene Gefühl nicht los, dass die evangelikale Christenheit des Westens in den letzten Wochen in eine neue Phase ihrer Existenz getreten ist, die - wie ich befürchte - gewaltige Herausforderungen mit sich bringen wird. Einerseits ist es erfreulich, festzustellen, dass die reformierte Bewegung zumindest in Amerika Fuß gefasst hat und sich tausende Pastoren und Kirchgänger auf Konferenzen treffen, die dazu dienen sollen, das reformatorische Glaubensgut zu verbreiten. Pastor Kurt Vetterli nahm z. B. vor einigen Wochen an der Konferenz “Together for the Gospel” teil. Auf seinem privaten Blog berichtete er darüber u.a. wie folgt:
———–
http://kvetterli.blogspot.com/2008/04/together-for-gospel.html
Dienstag, 22. April 2008
Together for the Gospel
Zum zweiten Mal fand vom 15.-17. April in Louisville, KY, die “Together for the Gospel” Konferenz statt. Al Mohler, Mark Dever, Lig Duncan und C.J. Mahaney, vier evangelikale Leiter mit einer distinguiert reformiert-theologischen Ausrichtung - zu ihnen gesellten sich R.C. Sproul, John MacArthur, John Piper und Thabiti Anyabwile - sprachen zu über 5′000 Pastoren und Gemeindemitarbeitern über die Kernthemen, die das Evangelium betreffen.
Sämtliche Vorträge waren ein (im Evangeliklalismus ungewohntes) Highlight an geistlichem Gewicht und für alle, die im geistlichen Dienst stehen, eine große Ermutigung, dranzubleiben in der unerschütterlichen Betonung des biblischen Evangeliums, der Botschaft vom Kreuz, der stellvertretenden Sühne Christi mit all ihren Implikationen.
Lig Duncan betonte die Wichtigkeit einer Verkündigung, die es nicht scheut, (gesunde) theologische Lehre zu beinhalten. Al Mohlers Vortrag über die verschiedensten Angriffe auf das Evangelium im Laufe der Geschichte zeigte, wie ernst die Lage tatsächlich ist - wie in jeder Generation das Evangelium neu verteidigt werden musste (und auch heute muss!). In ähnlicher Weise behandelte Mark Dever diverse aktuelle Abweichungen vom biblischen Evangelium. C.J. Mahaney verzichtete verdankenswerterweise einmal auf die m.E. überflüssigen Späße und Zusatzbemerkungen über Football, usw. und glänzte durch geheiligte Ernsthaftigkeit. Die beiden besten Referate kamen meines Erachtens von zwei der Gastreferenten, nämlich R.C. Sproul und John MacArthur. R.C. Sproul übertraf sich selbst mit seiner Darbietung über das Thema “The Curse Motive of the Atonement”. Obwohl er eigentlich aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigung im Sitzen predigen musste, hatte man den Eindruck, er sei lediglich auf dem Stuhl angebunden worden - sonst wäre er wohl zu sehr abgehoben. MacArthur hielt einen der besten und klarsten Vorträge, die ich bisher hörte über die totale Unfähigkeit des Menschen im Bezug auf seine Errettung und die damit zusammenhängende Lehre der Erwählung. John Piper war feurig wie immer, sein Thema kam jedoch erst in der anschließenden Diskussion so richtig konkret zum Ausdruck. An diesem Punkt wurde er absolut hilfreich. Thabiti Anyabwile, ehemaliger eifrig-missionarischer Black Muslim, widmete sein Referat dem Problem des Rassismus und den vereinenden Implikationen des Evangeliums.
Den meisten Referaten folgten Podiums-Diskussionen, die eine unschätzbar hilfreiche Vertiefung und Konkretisierung der Themen brachten. Leider sind diese Diskussionen noch nicht als Audios vorhanden. Aber die Vorträge selbst können hier gehört oder heruntergeladen werden. Sie sind ein “must”!
Ausserdem gibt es eine Art Nachbesprechung der vier Initianten der Konferenz auf Al Mohlers Radio Program.
Es wäre wünschenswert, dass Konferenzen solcher Art im deutschsprachigen Raum stattfinden könnten. Erleben wir doch hier einen mindestens so alarmierenden Niedergang und eine Vernachlässigung des biblischen Evangeliums. Wo sind die deutschsprachigen Mohlers, Devers, Duncans und Mahaneys?
———–
Andererseits nimmt die den Dominionismus propagierende Bewegung unter den Evangelikalen enorm an Fahrt auf. Rick Warren sagte selbst in einem Interview vor einigen Tage, dass die Welle, auf der er schwimmt, tatsächlich jetzt erst so richtig große Ausmaße anzunehmen scheint. Er bezog sich dabei u.a. auf die Zusage renommierter christlicher Hochschulen (BIOLA University, Liberty University, etc.), sich der P.E.A.C.E. Coaltion anzuschließen, deren Existenz auf der jüngst stattgefundenen “geheimen” Saddleback Konferenz bekannt gegeben wurde.
Auf Nuntia.info wurden im Laufe des letzten Jahres nahezu 150 Artikel veröffentlicht, die sich mit dem einen oder anderen Aspekt der Transformation evangelikaler Gemeinden in kommunitarianistische Dienstleitungsbetriebe beziehen. Deshalb ersparen wir uns jetzt eine nähere Erklärung. Das Bedenklich an der ganzen Sache ist nicht so sehr die Bereitschaft vieler Kirchen und christlichen Werke, sich dieser und ähnlicher Bewegungen anzuschließen. Wer möchte nicht auch am Erfolg anderer teilhaben und im Sonnenlicht der Popularität stehen? Das Befremdende ist eher die Passivität derjenigen, die wissen, dass die Emergent Church, Willow Creek, Mosaic, Purpose Driven, etc. den Dominionismus bis auf die Spitze treiben werden und dabei vor keiner Kirche - auch nicht ihrer eigenen - halt machen werden.
Es ist keine dankbare Ausgabe, gegen den allgemeinen Trend der Zeit zu schwimmen. Dürfen wir sie dennoch bitten, christliche Verwandte, Bekannte und Freunde auf die Informationen aufmerksam zu machen, die wir auf Nuntia.info veröffentlichten. Danke! In der Zukunft werden wir vermehrt an die Öffentlichkeit treten, um in Seminaren und Vorträgen auf die Gefahren, die von Rick Warren und Co. ausgehen, hinzuweisen.
Am 26. Juni (Donnerstag, 19:30 Uhr) findet in der Bekennenden Evangelischen Gemeinde Hannover ein Vortrag über den Dominionismus statt (Referent: Dr. Martin Erdmann). Nähere Informationen entnehmen sie bitte der folgenden Webseite: http://www.beg-hannover.de/beg-hannover/Impressum.htm
Am Samstag den 21.06.08 von 10:00 - 15:00 Uhr findet in der Christlichen Gemeinde Lippstadt (Fleischhauer Str. 7, 59555 Lippstadt; Kontaktperson: Andreas Scharf ) ein Seminar zum Thema Apologetik statt. Der Referent (Martin Erdmann) wird schon am Freitag Abend dort sein und dann ab 20,00 Uhr über das Thema “Die Evangelisationsmethoden Jesu” sprechen.
Wenn Sie mit dabei sein wollen, meldet Sie sich bitte bis spätestens zum 15.06.08 an, damit die Veranstalter die Verpflegung (für den Samstag) besser planen können.
Apologeticum
Christliche Apologetik
Die multimediale PowerPoint (Text, Bild, Ton, Musik) Präsentation des sechs Lektionen umfassenden Seminars Christliche Apologetik ist auf Spendenbasis beim Verax Institut erhältlich. Die erste Lektion kann im Internet eingesehen werden.
Sermones
Pastor Kurt Vetterli
Warum zweifelst du?; Mt 14,22-23: Text & Audio
Ein Glas kann gleichzeitig entweder halb voll oder auch halb leer sein. Das sagen wir, wenn wir ausdrücken wollen, dass man die gleiche Sache auf verschiedene Weise ausdrücken kann. Etwas Ähnliches könnten wir hier mit den beiden Ereignissen (die Brotvermehrung und die Stillung des Sturmes) tun, die die Jünger mit Jesus erlebt haben.
Vielleicht hätten die Autoren der Evangelien nicht dieselben Überschriften gewählt, wie das heute die Bibelgesellschaften tun, wenn sie die Bibelabschnitte unterteilen. In den heutigen Bibeln stehen über diesen Abschnitten in Matthäus 14 meistens Titel wie: “Das Wunder der Brotvermehrung” und “das Wunder der Sturmstillung”.
Ich fragte mich, was wohl die Jünger damals geschrieben hätten. Vielleicht: “Die Prüfung mit dem fehlenden Abendessen” und “die Prüfung im Sturm”. Natürlich – im Nachhinein sehen wir vor allem das Wunder, das Jesus tat. Aber damals, als sie vor dem ungelösten Problem mit den vielen hungrigen Leuten standen, oder als sie in Todesangst vom tobenden Sturm hin und her geworfen wurden…
Die Jünger erlebten diese Ereignisse wohl vor allem als Prüfungen. Wie oft waren sie mit Jesus in eine unmögliche Situation hinein gekommen! Wie oft hat Er sie völlig überrascht mit seiner buchstäblich wunderbaren Hilfe! Und wie oft hatten sie seine Macht gleich danach wieder vergessen und fielen erneut in Unglauben!
Und wie oft geht es uns genau gleich! Der Verlauf dieser beiden Ereignisse ist typisch. Erst gerade hatte Jesus seine Jünger herausüberfordert, 5000 hungrigen Männern mit zwei Fischen und fünf Broten ein Abendessen zuzubereiten. Zum Glück liess Er sie aber nicht in ihrer Ratlosigkeit hängen, sondern tat ein Wunder, alle hatten zu Essen und die Jünger konnten aufschnaufen.
Jetzt konnten sie über Gottes Grösse und Macht staunen, sich darüber freuen und sich zurücklehnen. “Das hätten wir überstanden. Zum Glück haben wir Jesus. Das müssen wir uns merken. Von jetzt an geht’s besser vorwärts…” Kennen wir das aus unserem Leben? Und dann? Es vergeht kein halber Tag, da sind die Probleme um ein Mehrfaches grösser und bedrohlicher!
Muss das immer wo weitergehen? Von einer Prüfung in die nächste? Es scheint fast so! Und es ist bestimmt gut so. Der Glaube der Jünger ist dadurch gewachsen. Und auch unser Glaube wächst auf diese Weise. Und noch etwas: Weil die Jünger diese Dinge erlebten, und weil sie es für uns aufschrieben, werden sie uns zum Segen.
Darum können wir heute Überschriften in der Bibel haben, die heissen: “Das Wunder von der Stillung des Sturms” – und nicht: “Die Katastrophe mit dem Sturm, in dem Petrus beinahe ertrunken wäre”.
(Die ganze Predigt kann als PDF Datei über den Link oben heruntergeladen werden).
Codex
Verax Konferenz 2008
PDF-Dateien
Kurt Vetterli. Berufung eines Gemeindeleiters
Andy Vetterli. Der Dienst der Frau in der Gemeinde
Prof. Edgar Andrews. Preaching Christ
Dr. Martin Erdmann. Calvins Kampf um die Kirchenzucht
MP3-Audio
Kurt Vetterli. Berufung eines Gemeindeleiters
Andy Vetterli. Der Dienst der Frau in der Gemeinde
Hans-Werner Deppe. Evangelisation
Sebastian Heck. Bedeutung der Bekenntnisse
Prof. Edgar Andrews. Preaching Christ
Dr. Martin Erdmann. Calvins Kampf um die Kirchenzucht
Verax
verax magazin
fidelis et verax; Offb. 19, 11
23. Jesu erster Konflikt mit den Pharisäern
Bald nach diesen Ereignissen und unmittelbar vor dem Passah fand der erste Konflikt Jesu mit den Pharisäern wegen angeblicher Sabbatschändung seiner Jünger statt (Mt 12, 1f; Mk 2, 23f; Lk 6, 1f), dem bald darauf, doch nicht an demselben Sabbat (Lk 6, 6), die Heilung eines Mannes mit gelähmter Hand folgte. Das Ährenraufen zum Zwecke der Stillung des Hungers setzt voraus, dass die um die Passahzeit beginnende Ernte wenigstens noch nicht vollendet war.
22. Die Aussendung der Jünger
Zur Erziehung der Apostel für ihre künftige Berufung gehörte außer der Unterweisung und dem Vorbild Jesu auch die praktische Übung. Diesem Zwecke diente es ebenso sehr als dem Bedürfnis das Ev. noch weiteren Kreisen zugänglich zu machen, wenn Jesus die Apostel mit Vollmacht zur Predigt und Heiltätigkeit paarweise aussandte (Mt 9, 35 - 10, 42; Mk 6, 7-13; Lk 9, 1-6).
21. Die Apostelwahl
Etwas später, aber noch in das erste Halbjahr des galiläischen Wirkens, fällt die Apostelwahl; denn diese setzt die Berufung des Matthäus voraus und wird andererseits in der Speisungsgeschichte, die kurz vor das Passah fällt, vorausgesetzt (Joh 6, 4. 13. 67f; Mt 14,20).
20. Ein Tageslauf der Wirksamkeit Jesu
Eine zweite zusammenhängende Reihe von Ereignissen aus etwas späterer Zeit ergibt sich, wenn man von Mt 12,22 ausgeht. Wenn es an sich zweifelhaft erscheint, ob auf die Streitrede über Beelzebub als den Bundesgenossen Jesu die Zeichenforderung einiger Schriftgelehrter und die dadurch veranlasste Strafpredigt Jesu (Mt 12, 38-45) unmittelbar gefolgt sei, so wird der zeitliche Zusammenhang durch Lk 11, 14-36, besonders durch V 15 und 16, verbürgt.
Nuntia
Nuntia.info
Orientierung in einer Zeit der Orientierungslosigkeit
Die transhumanistische Vision eines Übermenschen (5)
Max More ist sich der letzten Konsequenz seines Atheismus bewusst. In direktem Bezug auf Nietzsche und Voltaire verkündigt er, dass wir nur an uns selbst zu glauben haben. Nur diese Glaubenseinstellung sei verantwortungsvoll und zukunftsorientiert.
Die transhumanistische Vision eines Übermenschen (4)
Als nächster Punkt wird der „Praktische Optimismus“ angesprochen. Das bedeutet: 1. Aktivieren von dynamischen Vorgängen in Erwartung positiver Resultate; 2. Bejahen eines rationalen, aktionsorientierten Optimismus; 3. Abrücken vom blinden Glauben und stagnierenden Pessimismus.
Die transhumanistische Vision eines Übermenschen (3)
Das Überwinden der Grenzen unserer physischen Realität ist nach Meinung der Extropianer mehr als ein „Prozess”. Es sei der zur obersten Prämisse erhobene philosophische Widerruf der Entropie. Dem Extropianer erscheint alles, was mit Entropie zu tun hat, den Todesgeruch an sich zu haben. Deshalb muss die mit der Entropie verbundene Resignation betreffs der scheinbar unabänderlichen Gegebenheiten des Lebens aus unserem Denken und unserer Realität verbannt werden. Sollte nun jemand die Richtigkeit dieser Aussage anzweifeln, braucht er nur den folgenden Auszug eines 1990 im Extropy Journal veröffentlichen Artikel durchlesen. Ein anonymer Autor namens „A“ schreibt folgendes:
Die transhumanistische Vision eines Übermenschen (2)
Ein extropischen Wahlspruch lautet: „Nach vorne!, nach oben! nach außen!“. Dieser Slogan illustriert den optimistischen Grundzug einer humanistischen Metaphysik der Selbsttransformation. Das offizielle Programm, das in so genannten Extropianischen Prinzipien (Extropian Principles) zusammengefasst wird, stellt mehr als nur eine positive Zukunftsvision dar. Der Philosoph Max More identifiziert sich als maßgeblicher Verfasser. In seiner Rolle als Wortführer der Extropianer stellt er fünf Prinzipien zur Diskussion, die die Ziele des von ihm gegründeten Instituts darlegen. Im Analysieren der folgenden Punkte ist es wichtig, sich stets zu vergegenwärtigen, dass man sie nicht als abstrakte Theorien verstanden wissen möchte, sondern als solche, die dazu bestimmt sind, konkret ausgelebt zu werden. Nur so, meint More, könne die Selbsttransformation im Leben jedes einzelnen Extropianers und letztlich der gesamten Weltbevölkerung vollzogen werden. In diesen Prinzipien begegnet uns die posthumane Philosophie der Transhumanisten. Sie lauten folgendermaßen:
Die transhumanistische Vision eines Übermenschen (1)
In seinem 1922 erschienen Science-Fiction Roman The Chess Men of Mars beschreibt Edgar Rice Burroughs die Bewohner des Mars, die in ihrer Entwicklung so fortgeschritten sind, dass sie die Kontemplation über alles schätzen und nur aus Köpfen bestehen. Ihre Lebensfunktionen sind soweit fortgeschritten, dass sie keinen Bedarf mehr für Sauerstoff und Nahrungsmittel haben. Als Fortbewegungsmittel bedienen sie sich der Körper kopfloser Kreaturen. Burroughs schriftstellerische Popularität stellt unter Beweis, dass Menschen sich an der Imagination solcher futuristischer Kreaturen und Gesellschaften ergötzen können. Heutzutage meinen jedoch viele Wissenschaftler, Mediziner und Philosophen, dass die der reinen Fantasie entsprungen Ideen, realistische Hoffnungen wecken, in den nächsten Jahrzehnten verwirklicht zu werden. Die „Mind Uploading Home Page“ beschäftigt sich z.B. „mit dem zukünftigen Übertragungsprozess der im Gehirn gespeicherten Information vom natürlichen Trägermaterial auf ein künstliches“, und spekuliert, dass „die Manufaktur, der Vertrieb und das Ausleihen von Körperteilen ein großes Geschäft sein wird“ , falls die elektronische Informationsübertragung des Gehirns entwickelt werden könne.
Konvergierende Technologien
Führungskräften aus Politik, Akademie und Wirtschaft nahmen im Dezember 2001 an einer Konferenz der Nationalen Wissenschaftsstiftung (National Science Foundation) in Washington, D.C. teil, um eine Debatte über künftige Applikationen technologischer Neuerungen zu führen. Die Themen der angebotenen Seminare deckten ein breites Interessenspektrum ab. Im Vordergrund der Gespräche stand das realistische Abwägen der Möglichkeiten, die sich aus der Konvergenz verschiedener Technologien und Wissenschaften ergeben würden. Wissenschaftler referierten nicht nur über die Chancen einer expotentiellen Erweiterung menschlicher Erkenntnis, sondern sprachen auch über die Pläne einer weltumspannenden Vernetzung von Informationszentren, der Optimierung des Gesundheitssystems und der Steigerung nationaler Sicherheit.
Impressum
“Quid Novi” wird herausgegeben von:
Verax Institut
Äußere Baselstrasse 381
CH-4125 Riehen, Schweiz
Internet: http://www.verax.ws; http://nuntia.info; http://nuntia.info/verax/
E-Mail: info@verax.ws
Postcheckkonti:
Die IBAN- und BIC/SWIFT Nummern für den elektronischen Zahlungsverkehr lauten wie folgt:
CHF-Konto Nr. 40-367541-9 (Verax Institut, CH-4125 Riehen)
IBAN: CH66 0900 0000 4036 7541 9
BIC/SWIFT: POFICHBEXXX
Euro-Konto Nr. 91-466015-3 (Verax Institut, CH-4125 Riehen)
IBAN: CH56 0900 0000 9146 6015 3
BIC/SWIFT: POFICHBEXXX
Alle Rechte der deutschsprachigen Ausgabe liegen bei dem Verax Institut. Verbreitung in welcher Form auch immer, auch auszugsweise, ist mit entsprechendem Quellenhinweis, gestattet.
Copyright © 2008: Discernment Research Group, Verax Institut